| Preis | ab 188,00 € p. Person |
| Dauer | 5 Tage |
Unsere Region über die antiken Traditionen kennenzulernen, dies ist der Ursprungsgeist unserer Reise über die Entdeckung antiker Handwerkszünfte unsere Erde. Längs der Küste des Lago Maggiore und der Ossola Täler entdecken wir Handwerkszünfte und antike Arbeitsweisen die für Jahrhunderte einzigartig wichtig waren und die immer mehr in Vergessenheit geraten. Von Santa Maria Maggiore, der Heimat der Schornsteinfeger und auch der Maler nach Gignese, dem Dorf der Schirmmacher nach Quarna der Heimat der Blasinstrumentenbauern.
DETAILLIERTES PROGRAMM
1° Tag: Ankunft im Hotel, Zimmereinteilung, Begrüßungscocktail mit Vorstellung des Programms, Abendessen und Übernachtung.
2° Tag: Heute erreichen wir das Vigezzotal welches als Tal der Maler oder auch als Tal der Schornsteinfeger bekannt ist, hier lebten einstmals einige Künstler die in Europa bekannt wurden. Die Schornsteinfegerzunft war tatsächlich einstmals einer der Hauptberufe der Bewohner von Santa Maria Maggiore, welche schon teilweise im zarten Kindesalter ihre Ortschaft verließen, manchmal mit ihren Vätern, um in diesem Beruf zu arbeiten. Die Hauptdarsteller waren die Kinder, welche auf Grund Ihrer Körpergröße besser die Schornsteine vom Internen abklettern konnten. In Gedenken an diese Tradition hat man in Santa Maria Maggiore ein Schornsteinfegermuseum errichtet, wo man die antiken benutzten Instrumente für dieses einstmalige Zunft ausstellt. Jedes Jahr wird hier auch ein internationales Schornsteinfegertreffen organisiert wo Schornsteinfeger aus der gesamten Welt anreisen.... 3 Tage dauern die Festlichkeiten.
3° Tag: Heute fast vergessen ist die Schirmmacherzunft. Aus dem nahegelegen Gignese stammten einstmals einige dieser Zunft die Schirme herstellten und auch reparierten, sie reisten in Italien herum um sich ihr Leben zu verdienen. Diese Zunft ist heutzutage komplett verlorengegangen: ein kaputter Schirm wird heute weggeworfen! Zur Erinnerung an diesen Beruf hat man in Gignese ein interessantes Museum mit damaliger Schirmen sowie Arbeitsutensilien errichtet. Weiter geht es zu einem nahegelegen Garten: der Giardino Alpinia. Es handelt sich hierbei um eine Sammlung von Blumen und Pflanzen aus dem alpinen Bogen mit wunderschönen Panoramablicken auf den Borromäischen Golf
4° Tag: Die Natursteine unserer Gegend wurden schon immer für verschiedene Zwecke benutzt: der dunkelgraue Beolastein für die Bedeckung der Dächer, der graue Serizzo und der rosa Granit von Baveno für Fußböden oder dekorative Elemente, der weiße Granit von Montorfano für die Säulen der Kirche „San Paolo fuori le mura“ in Rom sowie andere bedeutende Denkmäler, der rosa Marmor von Candoglia (la Veneranda Fabbrica) für den Bau des Mailänder Doms, dieser Steinbruch befindet sich auch heutzutage noch im Besitz der Bischöfe von Mailand, wo täglich abgebaut wird um die antiken verwitterten Dekorationen zu erneuern. Eine ehemalige Seitengalerie dieses Marmorsteinbruches wurde vor kurzem für das Publikum eröffnet, wo man 200 m in das Herz der Berge eintreten kann und einen wahren „Marmorsaal“ erreicht.
5° Tag: nach dem Frühstück beginnt unsere Heimreise
Leistungen: